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Παρασκευή 1 Ιανουαρίου 2021

ΕΡΩΤΙΚΟ ΤΡΑΓΟΥΔΙ

 


ALFRED LICHTENSTEIN



ΕΡΩΤΙΚΟ ΤΡΑΓΟΥΔΙ

 

Χώρες φωτεινές είναι τα μάτια σου.

Μικρά πουλιά τα βλέμματά σου,

Γνέματα μαντηλιών του αποχαιρετισμού χαριτωμένα.

 

Στο χαμόγελό σου ξεκουράζομαι

σαν νά ’μαι σε βάρκα που λικνίζεται.

Από μετάξι είναι οι μικρές σου ιστορίες.

 

Και πάντοτε να σ’ έχω στα μάτια μου πρέπει.

 

Μετάφραση: Γιώργος Κεντρωτής.


 

 

Παρασκευή 26 Απριλίου 2013

ΑΛΦΡΕΤ ΛΙΧΤΕΝΣΤΑΪΝ!




ALFRED LICHTENSTEIN


CAPRICCIO

So will ich sterben:
Dunkel ist es. Und es hat geregnet.
Doch du spürst nicht mehr den Druck der Wolken,
Die da hinten noch den Himmel hüllen
In sanften Sammet.
Alle Straßen fließen, schwarze Spiegel,
An den Häuserhaufen, wo Laternen,
Perlenschnüre, leuchtend hängen.
Und hoch oben fliegen tausend Sterne,
Silberne Insekten, um den Mond –
Ich bin inmitten. Irgendwo. Und blicke
Versunken und sehr ernsthaft, etwas blöde,
Doch ziemlich überlegen auf die raffinierten,
Himmelblauen Beine einer Dame,
Während mich ein Auto so zerschneidet
Daß mein Kopf wie eine rote Murmel
Ihr zu Fügen rollt...

Sie ist erstaunt. Und schimpft dezent. Und stößt ihn
Hochmütig mit dem zierlich hohen Absatz
Ihres Schuhchens
In den Rinnstein –

Τετάρτη 5 Οκτωβρίου 2011

ΑΛΦΡΕΤ ΛΙΧΤΕΝΣΤΑΪΝ!

ALFRED LICHTENSTEIN (1889-1914)


NACH DEM BALL


Die Nacht kriecht in die Keller, muffig matt.
Glanzkleider torkeln durch der Straßen Schutt.
Gesichter sind verschimmelt und kaputt.
Kühl brennt der blaue Morgen auf der Stadt.

Wie bald Musik und Tanz und Gier zerrann ...
Es riecht nach Sonne. Und der Tag beginnt
Mit Schienenwagen, Pferden, Schrei und Wind.
Ein Mann streicht einen Herrenrumpf grau an.

Alltag und Arbeit staubt die Menschen ein.
Familien fressen stumm ihr Mittagsmahl.
Durch einen Schädel schwingt noch oft ein Saal,
Viel dumpfe Sehnsucht und ein Seidenbein.

Κυριακή 16 Αυγούστου 2009

ΑΛΦΡΕΤ ΛΙΧΤΕΝΣΤΑΪΝ




ALFRED LICHTENSTEIN (1889-1914)


DIE NACHT


Verträumte Polizisten watscheln bei Laternen.
Zerbrochne Bettler meckern, wenn sie Leute ahnen.
An manchen Ecken stottern starke Straßenbahnen,
Und sanfte Autodroschken fallen zu den Sternen.

Um harte Häuser humpeln Huren hin und wieder,
Die melancholisch ihren reifen Hintern schwingen.
Viel Himmel liegt zertrümmert auf den herben Dingen ...
Wehleidge Kater schreien schmerzhaft helle Lieder.



Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η φίλη του ιστολογίου κ. Alexis Bledel.