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Πέμπτη 31 Οκτωβρίου 2019

Σάββατο 16 Απριλίου 2011

ΓΙΟΖΕΦ ΦΟΝ ΑΪΧΕΝΤΟΡΦ!




JOSEPH VON EICHENDORFF


DER WEGELAGERER


Es ist ein Land, wo die Philister thronen,
Die Krämer fahren und das Grün verstauben,
Die Liebe selber altklug feilscht mit Hauben –
Herr Gott, wie lang willst du die Brut verschonen!

Es ist ein Wald, der rauscht mit grünen Kronen,
Wo frei die Adler horsten, und die Tauben
Unschuldig girren in den grünen Lauben,
Die noch kein Fuß betrat – dort will ich wohnen!

Dort will ich nächtlich auf die Krämer lauern
Und kühn zerhaun der armen Schönheit Bande,
Die sie als niedre Magd zu Markte führen.

Hoch soll sie stehn auf grünen Felsenmauern,
Daß mahnend über alle stillen Lande
Die Lüfte nachts ihr Zauberlied verführen.

Δευτέρα 31 Μαΐου 2010

ΑΪΧΕΝΤΟΡΦ!




JOSEPH VON EICHENDORFF (1788-1857)


DIE NACHTBLUME

Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.

Wünsche wie die Wolken sind,
Schiffen durch die stillen Räume,
Wer erkennt im lauten Wind,
Ob's Gedanken oder Träume?

Schließ ich nun auch Herz und Mund,
Die so gern den Sternen klagen;
Leise doch im Herzensgrund
Bleibt das linde Wellenschlagen.



Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Elisa Najera.

Τρίτη 31 Μαρτίου 2009

ΑΪΧΕΝΤΟΡΦ!


JOSEPH VON EICHENDORFF


NEUE LIEBE


Herz, mein Herz, warum so fröhlich,
So voll Unruh und zerstreut,
Als käm über Berge selig
Schon die schöne Frühlingszeit?

Weil ein liebes Mädchen wieder
Herzlich an dein Herz sich drückt,
Schaust du fröhlich auf und nieder,
Erd und Himmel dich erquickt.

Und ich hab die Fenster offen,
Neu zieh in die Welt hinein
Altes Bangen, altes Hoffen!
Frühling, Frühling soll es sein!

Still kann ich hier nicht mehr bleiben,
Durch die Brust ein Singen irrt,
Doch zu licht ist's mir zum Schreiben,
Und ich bin so froh verwirrt.

Also schlendr' ich durch die Gassen,
Menschen gehen her und hin,
Weiß nicht, was ich tu und lasse,
Nur, daß ich so glücklich bin.



Το ποίημα μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Angelica Bridges.

Τετάρτη 3 Σεπτεμβρίου 2008

ΝΥΧΤΑ ΦΕΓΓΑΡΟΦΩΤΗ


Ο DIETRICH FISCHER-DIESKAU ΤΡΑΓΟΥΔΑΕΙ
JOSEPH VON EICHENDORFF & ROBERT SCHUMANN



MONDNACHT

Es war als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Daß sie im Blüten-Schimmer
Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogen sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Ο "ΚΟΡΥΔΑΛΛΟΣ" ΤΟΥ ΑΪΧΕΝΤΟΡΦ



JOSEPH VON EICHENDORFF


DIE LERCHE


Ich kann hier nicht singen,
Aus dieser Mauern dunklen Ringen
Muß ich mich schwingen
Vor Lust und tiefem Weh.
O Freude, in klarer Höh
Zu sinken und sich zu heben,
In Gesang
Über die grüne Erde dahinzuschweben,
Wie unten die licht' und dunkeln Streifen
Wechselnd im Fluge vorüberschweifen,
Aus der Tiefe ein Wirren und Rauschen und Hämmern,
Die Erde aufschimmernd im Frühlingsdämmern,
Wie ist die Welt so voller Klang!
Herz, was bist du bang?
Mußt aufwärts dringen!
Die Sonne tritt hervor,
Wie glänzen mir Brust und Schwingen,
Wie still und weit ist's droben am Himmelstor!


Το ποίημα μάς το έστειλε ταχυδρομικώς -απόδειξη το γραμματόσημο!- η παλιά φίλη του ιστολογίου κ. Tasha de Vasconcelos.

Παρασκευή 16 Μαρτίου 2007

ΜΕ ΧΡΩΜΑ ΩΣΑΝ ΛΩΤΟΣ





JOSEPH VON EICHENDORFF


MONDNACHT

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.



ΝΥΧΤΑ ΜΕ ΦΕΓΓΑΡΙ

Ήταν ωσάν ο ουρανός
δειλά τη γη να ’χε φιλήσει
κι αυτή με χρώμα ωσάν λωτός
ονείρων νά ’κλωθε τη φύση.
Πνοή ανέμου στους αγρούς
και στάχυα αθόρυβα θροΐζαν.
Καθώς εβγάνανε τα δάση αχούς,
καθώς τ’ αστέρια τη νυχτιά στολίζαν,
’κεί διάπλατα άπλωσε η ψυχή
τα πάλλευκα φτερά της·
το πέταγμά της αντηχεί
σ’ όλη τη γη, ώς τα πέρατά της.


Μετάφραση: Έλενα Σταγκουράκη