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Παρασκευή 19 Νοεμβρίου 2021

ΝΕΕΣ ΠΑΡΑΛΑΒΕΣ, 2

 






ΝΕΕΣ ΠΑΡΑΛΑΒΕΣ, 2
Στέφαν Γκεόργκε, "Το βιβλίο των Κρεμαστών Κήπων", μετάφραση Νίκος Βουτυρόπουλος.

 

Παρασκευή 19 Αυγούστου 2011

ΓΚΕΟΡΓΚΕ!



STEFAN GEORGE (1868-1933)


WIR SCHREITEN AUF UND AB IM REICHEN FLITTER


Wir schreiten auf und ab im reichen flitter
Des buchenganges beinah bis zum tore
Und sehen aussen in dem feld vom gitter
Den mandelbaum zum zweitenmal im flore .

Wir suchen nach den schattenfreien bänken
Dort wo uns niemals fremde stimmen scheuchten ·
In träumen unsre arme sich verschränken ·
Wir laben uns am langen milden leuchten

Wir fühlen dankbar wie zu leisem brausen
Von wipfeln strahlenspuren auf uns tropfen
Und blicken nur und horchen wenn in pausen
Die reifen früchte an den boden klopfen.



Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Manuela Arcuri.

Πέμπτη 13 Μαΐου 2010

ΣΤΕΦΑΝ ΓΚΕΟΡΓΚΕ!




STEFAN GEORGE (1868-1933)


STIMMEN IM STROM

Liebende klagende zagende wesen
Nehmt eure zufluch in unser bereich -
Werdet geniessen und werdet genesen -
Arme und worte umwinden euch weich.

Leiber wie muscheln - korallene lippen
Schwimmen und tönen in schwankem palast -
Haar verschlungen in ästigen klippen
Nahend und wieder vom strudel erfasst.

Bläuliche lampen die halb nur erhellen -
Schwebende säulen auf kreisendem schuh
Geigend erzitternde ziehende wellen
Schaukeln in selig beschauliche ruh.

Müdet euch aber das sinnen das singen -
Fliessender freuden bedächtiger lauf -
Trifft euch ein kuss: und ihr löst euch in ringen
Gleitet als wogen hinab und hinauf.


Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Fernanda Lessa.

Πέμπτη 18 Ιουνίου 2009

ΣΤΕΦΑΝ ΓΚΕΟΡΓΚΕ!



STEFAN GEORGE (1868-1933)


TRAUM UND TOD


glanz und ruhm! so erwacht unsre welt
Heldengleich bannen wir berg und belt
Jung und gross schaut der geist ohne vogt
Auf die flur auf die flut die umwogt.

Da am weg bricht ein schein fliegt ein bild
Und der rauscht mit der qual schüttelt wild.
Der gebot weint und sinnt beugt sich gern
'Du mir heil du mir ruhm du mir stern'

Dann der traum höchster stolz steigt empor
Er bezwingt kühn den Gott der ihn kor...
Bis ein ruf weit hinab uns verstösst
Uns so klein vor dem tod so entblösst!

All dies stürmt reisst und schlägt blitzt und brennt
Eh für uns spät am nacht-firmament
Sich vereint schimmerdn still licht-kleinod:
Glanz und ruhm rausch und qual traum und tod.


Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η φίλη του ιστολογίου κ. Dana Ferrara.