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Σάββατο 30 Οκτωβρίου 2010

ΓΚΕΟΡΚ ΧΑΫΜ!



GEORG HEYM (1887-1912)


DIE MESSE


Bei dreier Kerzen mildem Lichte
Die Leiche schläft. Und hohe Mönche gehen
Um sie herum, und legen ihre Finger
Manchmal über ihr Angesicht.
Froh sind die Toten, die zur Ruhe kehren
Und strecken ihre weißen Hände aus,
Den Engeln zu, die groß und schattig gehen
Mit Flügelschlagen durch das hohe Haus.
Nur manchmal schallt ein Weinen durch die Wände,
Ein tiefes Schluchzen wälzt sich in der Lust.
Man kreuzet ihre hageren Finger-Hände
Zum Frieden sanft auf die verhaarte Brust.




Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Angela Conti.

Κυριακή 17 Ιανουαρίου 2010

ΓΚΕΟΡΚ ΧΑΫΜ!




GEORG HEYM (1850-1920)


TRÄUMEREI IN HELLBLAU


Alle Landschaften haben
Sich mit Blau gefüllt.
Alle Büsche und Bäume des Stromes,
Der weit in den Norden schwillt.

Blaue Länder der Wolken,
Weiße Segel dicht,
Die Gestade des Himmels in Fernen
Zergehen in Wind und Licht.

Wenn die Abende sinken
Und wir schlafen ein,
Gehen die Träume, die schönen,
Mit leichten Füßen herein.

Zymbeln lassen sie klingen
In den Händen licht.
Manche flüstern, und halten
Kerzen vor ihr Gesicht.


September 1911


Το υλικό της ανάρτησης μάς το έσυειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Katharine McPhee.

Δευτέρα 17 Αυγούστου 2009

ΓΚΕΟΡΚ ΧΑΫΜ!



GEORG HEYM


AN DAS MEER


Dich grüßet noch das Land der Hesperiden
Im Untergang, mit Wäldern, rot betaut,
Wenn von den Bergen weit auf deinen Frieden
Des stillen Herbstes großes Auge schaut,

Und jede Nacht entzünden in den Steinen
Meergötter sich ein Feuer mit Gesang,
Wo Segel, die im Mondlicht fern erscheinen,
Ziehn wie ein Traum den Rand der Flut entlang.

Noch glänzet Joppe. Und noch schreiten immer
Die Frauen mit den Krügen aus dem Tor,
Wo deiner Buchten großer Rosenschimmer
Mit schwarzem Duft erfüllt der Locken Flor.

Noch rauscht der Nil hervor aus grünen Sternen,
Ein Brunnen still. Und das Geheimnis klingt
In weiter Wüstennacht in blauer Ferne,
Die bis zum Atlas mit dem Fittich schwingt

Und Mauretania, das weitbeglänzte,
In seidenen Feldern, wie ein Goldhelm schön,
Wo einst Karthagos Flammen gelb umkränzte
Gellender Pfeifen Schrei und Meergetön.

Und aller Inseln windig bunte Stirnen
Hören noch immer deinen Sang, o Meer,
Wenn unter deines Gottes blauem Zürnen
Du brausend bäumst um Stein und Höhlen her,

Und rauscht ihr Bergwald deinem Ton zusammen
Urewig brausend über wilden Pont,
Wenn nachts der Wetter rote Häupter flammen
Mit Feuerlocken weit im Horizont.

Manchmal ertönet noch der Hirtenflöte
Einsames Lied auf deiner Bläue fort,
Wenn, überraucht von großer Abendröte
Du leise schwimmst an ihrer Insel fort.

Dann liegen weiß von Stürmen und von Jahren
Die Wogen ruhig auf dem grünen Strand,
Seefahrern
Und kommen wieder in der Heimat Land.

Und etwas tauchen aus der Flut, der matten,
Gesichter, wesenlos vom Totenreich,
Wenn draußen weit in grauen Abendschatten
Der Mond heraufkommt mit den Hörnern bleich.

Ewiges Meer, im Land der Morgenfrühen
Gewiegt von Winden, wie ein Gott so rein,
Und wenn der Wolken große Städte ziehen
Im Abend in verwelkter Himmel Schein,

O Meer, ich grüße deine Ewigkeiten,
Das unter träumenden Gestirnen wallt,
Verlorner Wandrer, in die Nacht zu schreiten,
Ich, wie ein Horaruf, der schnell verhallt.


Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η φίλη του ιστολογίου κ. Emanuela Arcuri.

Παρασκευή 29 Μαΐου 2009

ΓΚΕΟΡΚ ΧΑΪΜ!




GEORG HEYM (1887-1912)


DIE NACHT


Auf Schlangenhälsen die feurigen Sterne
hängen herunter auf schwankende Türme,
die Dächer gegeißelt. Und Feuer springet,
wie ein Gespenst durch die Gasse der Stürme.

Fenster schlagen mit Macht. Und die Mauern, die alten,
reißen die Tore auf in zahnlosem Munde.
Aber die Brücken fallen über dem Schlunde
und der Tod stehet draußen, der Alte.

Aber die Menschen rennen, ohne zu wissen
blind und schreiend, mit Schwertern und Lanzen.
Unten hallet es dumpf, und die Glocken tanzen,
schlagend laut auf, von den Winden gerissen.

Die Plätze sind rot und tot. Und riesige Monde
steigen über die Dächer mit steifen Beinen
den fiebernden Schläfern tief in die Kammer zu scheinen,
und die Stirne wird fahl wie frierendes Leinen.


Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η φίλη του ιστολογίου κ. Michelle Rodrigues.

Παρασκευή 21 Μαρτίου 2008

ΑΛΛΑ ΟΙ ΝΥΧΤΕΣ...


GEORG HEYM


LETZTE WACHE


Wie dunkel sind deine Schläfen.
Und deine Hände so schwer.
Bist du schon weit von dannen,
Und hörst mich nicht mehr.

Unter dem flackenden Lichte
Bist du so traurig und alt,
Und deine Lippen sind grausam
In ewiger Starre gekrallt.

Morgen schon ist hier das Schweigen
Und vielleicht in der Luft
Noch das Rascheln von Kränzen
Und ein verwesender Duft.

Aber die Nächte werden
Leerer nun, Jahr um Jahr.
Hier wo dein Haupt lag, und leise
Immer dein Atem war.



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ΤΕΛΕΥΤΑΙΑ ΑΓΡΥΠΝΙΑ

Στους κροτάφους σου πόσο σκοτάδι.
Και τα χέρια σου πόσο βαριά.
Έχεις φύγει γι’ αλλού ήδη, πέρα,
να μ’ ακούσεις δεν γίνεται πια.

Πόσο πένθιμη και γερασμένη
τρεμοπαίζει η μορφή σου στο φως.
Και τα κρύα σου, τ’ άκαμπτα χείλη
τα δαγκώνει φρικτός μορφασμός.

Αύριο ήδη όλα θά ’χουν τελειώσει,
θ’ απομείνει εδώ μόνο η σιωπή,
ή μπορεί κι ένα θρόισμα από άνθη,
μια από σήψη ανεπαίσθητη οσμή.

Αλλά οι νύχτες θα φεύγουν πιο άδειες
με την κάθε καινούργια χρονιά.
Εδώ που ’γερνες πριν το κεφάλι
κι ακουγόταν η ανάσα σου αχνά.



Μετάφραση: Κώστας Κουτσουρέλης.