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Τρίτη 6 Δεκεμβρίου 2011

ΧΑΝΣ ΓΚΥΝΤΕΡ ΑΝΤΛΕΡ!



H[ANS] G[ÜNTHER] ADLER (1910-1988)


ANTWORT


Einsam gemessene siedende Klage
Sag ich an um dich, du Geliebte.
Ich erahne dich nur, doch erfühl ich dich nicht,
Meine Seele ist schwach geworden.

Wenn ich erstorben in grausamen Wogen
Meine Weise flehentlich wage,
Da erschallt es in mir mit gewaltigem Braus:
Leid, ein drohender Haufen Qualen.

Unstet ein Schatten bist du nun geworden,
Schatten bin ich selbst jetzt, umgürtet,
Und ich lausche hinaus in den stäubenden Rausch,
Ob ich Rufe von dir erhorche.

Jedoch vergebens vertrau ich dem Schatten,
Nirgend hör ich mehr als die Klage,
Wie ich selbst ins Getös der Unendlichkeit schrie.
Antwort . . . Nimmer wird sie ertönen,

Antwort, ach Antwort auf glühende Fragen . . .
Spür ich deinen Ruf, du Geliebte?
Ich erfühle dich wohl, aber fasse dich nicht.
Antwort? – Antwort gibt es nie wieder.



Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Stella Mare.

Πέμπτη 6 Οκτωβρίου 2011

ΧΑΝΣ ΓΚΥΝΤΕΡ ΑΝΤΛΕΡ!



H[ANS] G[ÜNTHER] ADLER (1910-1988)


HOCHZEIT


Du bist geliebt in der Nacht, und das letzte Wort ist
Gesprochen, müde geweint des Herbstes Schwere
Und eingebrochen stumm ein sichtloser Umgang
Zu sicherem Schutz

In meinen Armen. Versichert bist du, ich hüte
Wissend dich einsam an mich geschmiegt in stiller
Gewalt und halte schweigend eng dich an meinen
Behütenden Leib.

Wie tröstlich wird es um uns in verdeckter Stube,
Wir sind gerettet. Ich rühre deine Lippen
Getrost, der Küsse Fluten, deiner Umarmung
Unendliche Lust

Erschüttert. Gib dich nun preis, wie ich dir mich gebe
Mit ganzem Herzen gesammelt, froh und ernst vor
Gestauter Freude! Nimm, genieße mein Herz nun
Und kühle die Glut

Uns beiden jetzt mit dem Duft, mit dem Tau, vermähle
Der Seelen Spiele zur Hochzeit! Lösch das Licht aus
Zur Nacht! Da wird ein Schutz in sichtlosem Umgang,
Vereinigt mit dir

In weiß erhobenem Glanz, da ein letztes Wort ist
Gesprochen, reif in des Herbstes Schwere tröstlich
Geweint, denn Gnade schenkt nun unsrer Umarmung
Unendliche Lust.



Το υλικό της ανάρτησης μάς το έστειλε η εικονιζόμενη φίλη του ιστολογίου κ. Amanda Righetti.

Σάββατο 6 Αυγούστου 2011

ΧΑΝΣ ΓΚΥΝΤΕΡ ΑΝΤΛΕΡ!


H[ANS] G[ÜNTHER] ADLER (1910-1988)


AUS ALTEN HINDERNISSEN


Nach mir verblieben Wunder des Gedächtnisses.
Fremd glühn die Farben meiner Kleider, heraus
Gesucht, da alles fremd im Traum zerinnert
Allen Flüssen fast verschwommen ist. Lebt wohl,

Ihr ärmelweiten Bogenschützen, Rede nun aus
Steilen Dämmerungen! Kümmert ihr euch um der
Verblaßten willen, in geheime Länder jählings
Fortgefahren! Zerrissen fern versiedelt in

Die Fremde! Ihr guten Stammesbrüder, keiner weiß
Euch recht, der Heimat in den Grund gesunken.
Mich, der nichts kennt von mir, will mich ins
Neue fahren. In jedem Schweigen türmt das Leid

Sich seine Gräber. So zieht das Alter in das
Bewußte abschiedstrocken hin in die Verluste.
Mühsam erhebt sich, was ich bin, sehr unbekannt
Ein Ausflug nur von mir aus alten Hindernissen