Παρασκευή, 13 Μαρτίου 2015

ΥΒΑΝ ΓΚΟΛ!




YVAN GOLL


DIE MAGISCHEN KREISE

Gefangen im Kreise meines Gestirns
Mich drehend mit dem Rad das sich in meinem Herzen dreht
Und dem Mühlstein des Weltalls der das Korn der Zeit mahlt

Gefangen im Kreis des Widders
Dessen Horn die geheime Stimme verbirgt
Vernehmbar und niemals vernommen

Wie denn entrinnen dem tönenden Gong dem Quarz der Nächte
Wie entrinnen der Arena in der der Stier
Sich mit seinem Schatten trifft

Rien ne va plus: Croupier des Zodiaks
Oder Derwisch der die Gebetmühle dreht
In dein blaues Aug Lilith wie durch einen azurnen Reif
Wage ich den Todessprung

Und steige hinab zum Scharnier deines Blutes
Ich steige hinab der Jahrhunderte endlose Treppe
Oder steig ich hinauf auf die Leiter des Spieles
Die von Engelsflügeln umgeben ist?

Ich baute einen Turm
Das vertikale I Denkmal aus Sand des Ichs
Schneller verwelkt als Rohr
Ich baute die Pyramide um in ihr die Mumie eines Insekts zu begraben

Ich bewohnte das Sechseck aus Schnee das Pentagramm der Anemone
Ich berechnete das Viereck des Würfels
Die Festung um den Engel zu gewinnen
In einem Schlaf aus Elfenbein einem Schlaf ohne Lider

Wehe der Dämon meines Würfels
Durchbohrt mich mit seinen zweiundzwanzig schwarzen Augen
Vogelaugen Schlagenaugen Augen von Frauen
Verwickeln mich in neue Kreise
Kreise von Geiern drehen sich über meinem Leben
Spiralen von Spirillen ziehen die 6 meines Todes
Aller Feuer Augen öffnen sich schließen sich

Tief in mir sehr fern summt leise der alte Mann:
„Wer ist dieser goldene Drache der in den Lüften fliegt
Und den Strauß der Kometen nicht verrückt?

Wer ist dieser Adler der seine Eier brütet
In den vom Blitz gefällten Baum
Und dessen Junge vom Neumond trinken?

Wer ist diese Gestalt die am Rand des Rades läuft
Den Berg erklimmt und hinabstürzt
In die Tiefe ihres Grabes?“

Weder sie noch ich erwarten die Antwort
Der Wind des Sternengewölbes zerstört mein Gedächtnis
Alle abgenutzten Schlüssel versuch ich um den Kreis aufzubrechen

Wie Anker senke ich die Buchstaben des Alphabets
In das Vergessen ich pflanze die Wurzeln der Worte
In die Furchen meiner Stirn

Ich züchte den magischen Rosenhain
Die Windrose die Rose des Sandes
Und wenn ich den Engelssprung in den Spiegel wage

Rinnend tausend neue Kreise zum Rande der Welt
Wer aber ist diese Göttin gepaart mit den Armreifen des Saturn
Was für eine Kraft ist’s die die Ellipsen peitscht?


Δεν υπάρχουν σχόλια:

Δημοσίευση σχολίου